Messe- und Tagungsstandort Erfurt
Innovativ
Wald, Weimar, (Brat-)Wurst – mit diesen drei „W´s“ charakterisieren Thüringer ihr Land gern selbstironisch. Geht es dagegen nach Fakten, steht der Freistaat für Wandel, Wertschöpfung und Wirtschaftskraft. Thüringen ist seit Jahren führend im Bereich Automobil- und Maschinenbau. Zunehmend werden auch High-Tech-Industrien erobert, wie Informations- und Telekommunikationstechnologie, Biotechnologie und Solartechnologie. Über 2.000 industrielle Unternehmen sind Arbeitgeber in der Region. Zusammen mit einem der modernsten Verkehrsnetze inklusive regionaler Flugplätze etabliert sich Thüringen damit als ein Wirtschaftsmittelpunkt in Ostdeutschland.
Überregional
Als Landeshauptstadt Thüringens profitiert Erfurt von innovativen Entwicklungskonzepten, anerkannten Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen und Zentren der High-Tech Industrie. Diese bilden die Basis erfolgreicher Fachveranstaltungen. Günstige Verkehrsanbindungen und das Ambiente der Stadt schaffen beste Bedingungen für Veranstaltungen im zweitgrößten Messezentrum in den neuen Bundesländern.
Historisch
Erfurt erhält 1331 das Messeprivileg von Kaiser Ludwig IV. 1331. Im 14. und 15. Jahrhundert erreicht die Stadt mit etwa 20.000 Einwohnern ihre wirtschaftliche, politische und geistig-kulturelle Blüte und wird eine Fernhandelsstadt von europäischem Rang. Ende des 15. Jahrhunderts sinkt durch die Verlagerung der Handelswege und die Erteilung der Messeprivilegien an Leipzig die Wirtschaftskraft der Stadt. Erst 1950 lebt die Messetradition mit der Internationalen Gartenbauausstellung wieder auf. Durch die neue Messe Erfurt, die 666 Jahre nach dem Erhalt des Messeprivilegs eröffnet wird, gewinnt der moderne Standort eine neue Entwicklungsdynamik.




